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Stressmanagement

Der Stress im Berufsalltag trifft uns alle irgendwann einmal. Besonders der negative Stress im Beruf wirkt sich auf das Privatleben aus. Wichtig ist hierbei nicht, wie man den negativen Stress vermeidet, sondern wie man damit umgeht. Folgend geben wir euch eine kleine Übersicht darüber, was genau Stress ist und welche Bewältigungsstrategien es gibt.

Was ist Stress?

Distress

  • Distress ist negativer Stress. Er ist mit all seinen negativen körperlichen, geistigen und seelischen Folgen für den Betroffenen belastend. Über einen längeren Zeitraum kann er schließlich zu einem Burnout führen.

Eustress

  • Eustress ist positiver Stress. Wir sind dazu befähigt, mit Belastungen umgehen zu können und manchmal funktionieren wir nur dann, wenn entsprechende Belastungen auftreten. Das beste Beispiel hierfür ist der Muskel: Wird der Muskel nicht bewegt, verkümmert er. Ebenso wie eine Bewegung den Muskel antreibt, treiben Belastungen uns an.

Unterschied Distress - Eustress

  • Es ist wichtig, den Unterschied zwischen guten und schlechten Stress zu erkennen. Distress setzt uns unter Druck und demotiviert uns, während Eustress das genaue Gegenteil bewirkt. Mit körperlichen und psychischen Reizen treibt uns der Eustress voran.

Muss ich Distress unbedingt vermeiden?

  • Nein! Eine optimale Balance zwischen Di- und Eustress muss gefunden werden. 
  • Da Distress von außen zugeführt wird, lässt er sich auch nur schwer vermeiden.
  • Wären wir nur dem Eustress ausgesetzt, könnten wir irgendwann nicht mehr mit Distress umgehen.

Was stress uns?

Mentale Stressoren

  • Prüfungssituationen
  • Zeitdruck
  • Überforderungsgefühle
  • hohes Verantwortungsgefühl

Soziale Stressoren

  • ungelöste zwischenmenschliche Probleme
  • Konkurrenz
  • Trennungen
  • Verlusterfahrung

Multitasking

  • Wiederkehrende Arbeitsvorgänge
  • Leistungsdruck

Belastungen am Arbeitsplatz

  • quantitative Überforderung
  • qualitative Unterforderung
  • 40-Stunden-Woche
  • Schichtdienst
  • Dienste am Wochenende und an den Feiertagen

Stresssymptome

Kopf-, Nacken-, Rücken- und Gelenkschmerzen

 

Hautreaktionen

 

Magen-Darm-Erkrankungen

  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Reizdarm 
  • Sodbrennen

Herz- & Kreislaufbeschwerden 

  • Bluthochdruck
  • Schwindelgefühle
  • Herzrasen 
  • Atembeschwerden

 


Folge: Burnout

„Ein Burnout ist die totale körperliche und emotionale Erschöpfung aufgrund beruflicher und/oder privater Überlastung. Wer ein Burnout erleidet, ist weder körperlich noch emotional in der Lage, seinen Alltag zu bewältigen.“

 

Phasenmodell nach Freudenberger/ North 1992:

  1. Gesteigerter Ehrgeiz
  2. Hyperaktivität
  3. Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse
  4. Zunehmende Überforderung
  5. Leugnen von Problemen
  6. Umdeuten von Werten
  7. Erhöhte Reizbarkeit
  8. Sichtbare Verhaltensänderung 
  9. Zunehmende Vereinsamung
  10. Antriebsschwäche, innere Leere
  11. Depression, Angst
  12. Völlige Erschöpfung, Burnout

Methoden zur Stressbewältigung

Die Stressdosis muss verringert werden. Die Bewältigung liegt allerdings bei einem selbst.

  • Zeitmanagement
  • Reizmanagement
  • Erregungsmanagement
  • Belastungsmanagement

Regeln für ein aktives Stressmanagement

  • Lerne NEIN zu sagen
  • Eine gute Planung
  • Nimm dir Zeit für dich selbst
  • Pausenmanagement
  • Sich nicht für alles verantwortlich machen
  • Negative Gegebenheiten akzeptieren
  • Meditation und Entspannungstechniken
  • Massagen
  • Bewegung und Sport
  • Perfektionismus vermeiden
  • Nicht ständig erreichbar sein
  • Dankbarkeit
  • Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung

Nervennahrung gegen den Stress

Nüsse, Kerne und Samen

  • Nüsse liefern große Mengen an B-Vitaminen, Magnesium, Kalium und Vitamin E.
  • Leinsamen
  • Kürbiskerne

Grünes Gemüse

  • Grünes Gemüse liefert ebenfalls viele B-Vitamine, Calcium, Kalium, Vitamin C und Eisen. Eisen unterstützt die Gedächtnisleistung und beugt Ermüdungserscheinungen vor.
  • Spinat
  • Grünkohl
  • Brokkoli
  • Mangold

Bananen

  • Vitamin B6
  • Magnesium
  • Kalium
  • Tryptophan (Aminosäure zur Bildung des Glückhormons Serotonin)

Kakao/ Dunkle Schokolade

  • Tryptophan
  • Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen)

Haferflocken

  • Vitamin B1 und B3
  • Tryptophan
  • schützen vor Heißhungerattacken

Lachs

  • Omega-3-Fettsäuren dämpfen das Hormon Adrenalin und wirken beruhigend.

Hülsenfrüchte

  • Hülsenfrüchten enthalten viel Kalium, Magnesium, Eisen und Zink.
  • Linsen
  • Kichererbsen
  • Erbsen

Fleisch

  • Fleisch ist eine gute Quelle für tierisches Eisen, Eiweiß, Magnesium und B-Vitamine.

Du kann nicht Jeden glücklich machen, du bist keine Schokolade!

Quellen:

  • https://www.pascoe.de/
  • https://aok-erleben.de/wenn-stress-krank-macht-unterschied-zwischen-eustress-und-distress/
  • https://www.selbst-management.biz/stressmanagement-der-ueberforderung-und-dem-burnout-entkommen/
  • https://psychologie-news.stangl.eu/35/methoden-der-stressbewaeltigung
  • https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/STRESS/

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