Pflegekammer Schleswig-Holstein

Am 21. April 2018 hat die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein erstmals ihre Arbeit aufgenommen. Die 40 Mitglieder der Versammlung, die für die nächsten 5 Jahre gewählt wurden, stammen aus den Bereichen der Altenpflege (11), Gesundheits- und Krankenpflege (26) und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (3).

Zur Präsidentin der Pflegekammer wurde Patricia Drube, Altenpflegerin, gewählt. Frau Drube war 20 Jahre als Altenpflegerin tätig und agiert seit 2008 als Referentin für Langzeitpflege für den DBfK.

Die Aufgaben der Pflegekammer umfassen „die Regelung der Weiter- und Fortbildungen der Pflegenden, die Einrichtung einer Ethikkommission, die Zuständigkeit für die Belange der Kammermitglieder sowie das Mitwirken bei Aufgaben des öffentlichen Gesundheits- und Pflegewesens […].“ (Pflegeberufekammer SH 2018)

Schon jetzt haben sich 21.414 Mitglieder registriert. Quelle: Rechtsdepesche

Wir befürworten die Pflegeberufekammer. Daher zahlen wir für unsere Kolleginnen und Kollegen in Schleswig-Holstein den Beitrag.

Die Pflegekammer ist nur ein erster Schritt im Bereich Gesundheit und Pflege. Dr. Heiner Garg ist derzeit Minister für Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Für ihn steht die Pflege ganz oben auf der Agenda. Daher begrüßte er den Beschluss zur Aufhebung des Fernbehandlungsverbotes.

Die Televisite in der stationären Pflege ist eines der innovativen Projekte, an dessen Umsetzung wir aktiv mitwirken, um die Versorgungsstrukturen in ländlichen Regionen zu verbessern.

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Wir suchen Pflegeprofis mit Herz!

 

Wir suchen Kolleginnen und Kollegen für ambulante und stationäre Einsätze in Hamburg. Sie wollen flexibel arbeiten, unterschiedliche Träger kennen lernen und von einem überdurchschnittlichen Einkommen profitieren?

Bei uns sind Sie richtig mit:
* 3-jähriger Ausbildung zum exam. Altenpfleger (m/w)
* 3-jähriger Ausbildung zum exam. Gesundheits-/ Krankenpfleger (m/w)
* 2-jähriger Ausbildung zur Gesundheits- und Pflegeassistenz (m/w)
* 1-jähriger Ausbildung zum Pflegehelfer (m/w) oder mind. 6-monatige Erfahrung in diesem Bereich

Wir bieten Ihnen:
* Hohe, überdurchschnittliche Grundvergütung
* Zuschläge für Wochenend-, Feiertags- und Nachtarbeit
* Bis zu 30 Tage Jahresurlaub, verlässlich und planbar
* Kostenfreie Arbeitskleidung
* HVV-Ticket, Kilometergeld, Fahrtkostenerstattung
* Flexible Arbeitszeitmodelle nach persönlichem Bedarf
* Förderung der fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung

Bewerben Sie sich schnell und unkompliziert:
* über das Formular
* per Facebook: www.facebook.com/vemundo
* per E-Mail: bewerbung@vemundo.de
* oder schriftlich an: vemundo GmbH ∙ Gotenstraße 15 ∙ 20097 Hamburg

Sie brauchen mehr Informationen? Rufen Sie uns gerne an und vereinbaren einen Termin mit uns! Tel.: 040-20931007-0

 

Zulässige Formate: .pdf .doc .docx .odt

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Pflegekräfte: Übernahme ärztlicher Aufgaben

Pflegekräfte sollen ärztliche Aufgaben übernehmen, befürwortet der neue Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

In seiner Amtszeit, wolle er die Pflege zu einem großen Thema machen. Durch die Schaffung von mehr Ausbildungsplätzen, Einhaltung von Personaluntergrenzen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen, sowie der Entbürokratisierung, soll der Pflegeberuf an Attraktivität gewinnen. Quelle: Ärzteblatt

Die Debatte darüber, Pflegekräften mehr ärztliche Tätigkeiten zuzuweisen, besteht nicht erst seit gestern. Doch mit der aktuellen Personalsituation, können keine weiteren Aufgaben von Pflegekräften abgedeckt werden. Die Aufwertung des Berufes ist wichtig und jeder Schritt in diese Richtung sollte unternommen werden.

Die Akademisierung der Pflege ist ausschlaggebend, um im europäischen Raum mithalten zu können. Sie kann aber auch zum Nachteil für nicht akademisierte Pflegekräfte werden. Erhalten akademisierte Pflegekräfte den Vorzug durch höhere Qualifikationen? Werden sie besser bezahlt?

Der Beruf muss, für bereits vorhandene Pflegekräfte, attraktiver werden. Mehr Weiterbildungsmöglichkeiten, mehr Anerkennung, mehr Gehalt und individuelle Arbeitszeitmodelle locken das Personal. Hier muss angesetzt werden, um dem Pflegenotstand schon heute entgegenzutreten.

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Heimaufsicht überfordert

Laut den Recherchen des NRD und MDR, kommt die Heimaufsicht in einigen Bundesländern ihrer Kontrollaufsicht nicht nach.

Die Prüfquoten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Sachsen seien am niedrigsten im vergangenen Jahr gewesen. 2016 erzielte die Heimaufsicht in Hamburg eine Prüfquote von 8%, 2017 waren es 22%. Als Gründe für diese Quoten werden Zeit- und Personalmangel genannt. In Niedersachsen hingegen schafft die Heimaufsicht ihre Prüfquoten vollständig.

Die Heimaufsicht ist eine Prüf- und Kontrollinstanz, die sowohl gesetzliche Vorschriften, als auch die Qualität der Betreuung und Pflege prüft. Sie stellt sicher, dass die Rechte der Menschen in Pflegeeinrichtungen gewahrt werden. Jährlich werden dazu, nach den Heimgesetzen der Länder, Prüfungen in Einrichtungen vorgenommen. Anders als der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK), kann die Heimaufsicht bei Mängeln Sanktionen aussprechen. Im schlimmsten Fall, bedeutet dies die Schließung der Pflegeeinrichtung. Quelle: WELT

Erschreckende Zahlen, bedenkt man den aktuellen Pflegenotstand. Besonders jetzt müssen die Sicherheit und die Rechte von pflegebedürftigen Menschen überprüft und garantiert werden. Was muss noch alles in der Pflege geschehen, um die volle Aufmerksamkeit der Politik zu erhalten?

 

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Westerfellhaus wird Pflegebeauftragter

Jens Spahn (CDU), der neue Gesundheitsminister, will die Pflegeberufe aufwerten. Er fordert mehr Ausbildungsplätze in der Pflege, Personaluntergrenzen und allgemein verbindliche Tarifverträge. In seiner ersten Amtshandlung, erklärte er Andreas Westerfellhaus zum neuen Pflegebeauftragten. Quelle: ZEIT ONLINE

Westerfellhaus war acht Jahre Präsident des Deutschen Pflegerats. 1979 schloss er die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ab. Er bildete sich weiter zur Fachkraft für Intensivpflege und Anästhesie, sowie zum Betriebswirt. Nach seinem Studium in Pädagogik für Gesundheitsberufe, wurde er Leiter der Krankenpflegeschule in Gütersloh. Seit 2000 ist er Geschäftsführer der Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen in Gütersloh. Quelle: Die Glocke online

Als Chef des Pflegerats forderte er stets eine gute Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen, eine Mindestpersonalgrenze und auch Aufstiegschancen für Pflegende. Quelle: domradio.de

Wir von vemundo freuen uns darüber, jemanden im Amt zu sehen, der aus dem Pflegeberuf kommt. Wir hoffen sehr, dass Andreas Westerfellhaus, mit seiner Erfahrung und Kenntnis über die derzeitigen Arbeitsbedingungen, sich in der Bundesregierung behaupten kann und für professionell Pflegende einstehen wird.

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Ministerium für Gesundheit und Pflege

Kordula Schulz-Asche, pflegepolitische Sprecherin der Grünen, fordert die Umbenennung des „Ministeriums für Gesundheit“ in „Ministerium für Gesundheit und Pflege“. Der Pflegeberuf habe eine hohe Bedeutung, erhalte aber noch zu wenig Aufmerksamkeit.

Laut Schulz-Asche, seien zwei Schritte notwendig:

  1. Die Namensänderung.
  2. Ein Sofortprogramm für die Pflege.

Es müssten dringend zusätzlich 25.000 Stellen in der Pflege finanziert werden, nicht nur die, zuvor vereinbarten, 8.000 Stellen. Quelle: epoch times

Wir schließen uns der Meinung von Frau Schulz-Asche an. Ob jedoch die 25.000 zusätzlichen Stellen ausreichen werden, ist fraglich. Sie wären aber ein Anfang.

Die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit ergab Ende Dezember, dass nur 29 Arbeitslose auf 100 gemeldete Stellen in Pflegeberufen kämen, die Zeitarbeit ausgenommen.

Berücksichtigt man den unveränderten Personalbedarf für Pflegebedürftige und die demografische Entwicklung, so fehlen 2025, nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, ca. 200.000 Pflegekräfte. Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Forderungen zu stellen, Aussagen zu tätigen und nur über die Pflege zu diskutieren, wird zu keinem Ergebnis führen. Wir brauchen weitaus mehr!

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Arbeitsbedingungen der Krankenhauspflege

Knapp 3000 Pflegekräfte schilderten im November ihren Berufsalltag im Krankenhaus der ZEIT ONLINE und dem ARD-Fernsehmagazin Report Mainz.

Dabei wurden besonders die schlechten Arbeitsbedingungen deutlich. Beklagt wurden nicht nur der Personalmangel auf Stationen, auch die Überstunden, die sich schnell angehäuft hätten. Das Pflegepersonal habe kaum bis gar keine Pausen. Sie seien aber nicht die einzigen Leidtragenden. Die Zeit für die Patienten werde immer knapper. Die tägliche Körperpflege ähnele schon einer „Katzenwäsche“. Bedarfsmedikationen, wie Schmerzmittel, werden verspätet verabreicht. Mit menschenwürdiger Pflege habe dies nicht mehr zu tun.

Um eine Stelle in der Pflege zu besetzen, dauerte es 2015 114 Tage. 2017 stieg der Durchschnittswert auf fast 150 Tage an, mit zunehmendem Trend (Bundesagentur für Arbeit 2017). Die Anzahl der Beschäftigten nahm die letzten Jahre nicht ab, doch die Qualität der Qualifikation. Es werden mehr Pflegehelfer, als Pflegefachkräfte beschäftigt. Auszubildende und Praktikanten werden als volle Kraft eingesetzt, um die Defizite ein wenig auszugleichen. Sie haben nicht die Möglichkeit qualitativ ihre Ausbildung in vollem Umfang auszuschöpfen.

Selbst kirchliche Häuser stehen unter enormem Druck, keine roten Zahlen zu schreiben. Der Mensch steht nicht mehr im Vordergrund.

Statt die Personalkosten der Pflegekräfte zu erhöhen, steigen die der Ärzte an. Mehr Operationen würden mehr Geld einbringen.

Letztlich stellen Gesundheitsökonomen, wie u.a. Jonas Schreyögg, zwei Forderungen: Personaluntergrenzen, um besonders die kleinen Krankenhäuser aus der Gefahrenzone zu bringen und eindeutig definierte Personalquoten zur Aufwertung des Berufs.

Viele Pflegekräfte sind gewerkschaftlich nicht vertreten, sie werden ausgebeutet. Ihre letzte Zuflucht bieten Zeitarbeitsagenturen. Hier haben sie die Chance, mehr Geld zu verdienen, ihren Dienstplan selbst zu gestalten und sich ihren Einsatzort auszusuchen.

Mehr Informationen dazu bietet ZEIT ONLINE.

Wir als Personaldienstleister kennen die Umstände in den Kliniken und Pflegeeinrichtungen und wissen von den Arbeitsbedingungen. Mit unseren Konditionen und Angeboten wollen wir den Pflegekräften die Möglichkeit bieten, weiterhin in der Pflege arbeiten zu können, ohne sich unter Wert verkaufen zu müssen. Bemängelt wird nicht die Arbeit in der Pflege selbst, sondern die Bedingungen, unter denen gearbeitet wird.

vemundo beschäftigt Studierende, die von ähnlichen Problemen in der Pflege berichten. Sie arbeiten weiterhin als Pflegekräfte, um das Studium zu finanzieren, erfahren aber keinerlei Unterstützung. Vor allem während der Prüfungszeit werden Dienstplanwünsche nicht eingehalten. Dies gab ihnen den Anlass in die Zeitarbeit zu wechseln. Dass Pflegeeinrichtungen ohne Personal nicht funktionieren, hat sich wohl noch nicht herumgesprochen.

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Pflegealltag erleichtern

Das Institut IKM befragte in einer qualitativen Online-Studie pflegende Angehörige und professionelle Pflegerinnen und Pfleger über die Pflege im Alltag. Mit dieser Studie galt es herauszufinden, wie der Pflegealltag mittels innovativen Technologien erleichtert werden könne. Quelle und Ergebnisse: horizont.net

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über das Thema Pflege in den Medien berichtet wird. Dabei landen die Negativschlagzeilen über die fehlende Anzahl der Pflegekräfte ganz oben. Selten wird ein Vorschlag unterbreitet, wie die Pflege mit derzeit wenig Personal verbessert werden könne.

Mit guten Technologien kann man, vor allem in der Altenpflege, auch bei wenig Personal bessere Arbeitsbedingungen schaffen. Pflegeeinrichtungen bieten oftmals nicht den Standard, den man in Krankenhäusern vorfindet. Ein Patientenlifter oder eine Aufstehhilfe für eine komplette Einrichtung sind leider keine Seltenheit. In solchen Situationen beginnen Pflegekräfte auf diese Technologien zu verzichten und schädigen ihrer Gesundheit.

Noch eher trifft dieses Schicksal pflegende Angehörige. Hilfsmittel, die zu teuer sind oder in ihrer Anwendung nicht von Laien bedient werden können, erschweren die tägliche Pflege Zuhause.

Wir finden: Innovative Technologien müssen den Bedürfnissen der Anwender angepasst werden. Sie sollten leicht zugänglich sein und die Gewährleistung einer jahrelangen Pflegen als Ziel setzen. Daher befürworten die solche Studien und rufen Pflegende und pflegende Angehörige dazu auf, stets an solchen Umfragen teilzunehmen.

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vemundo sucht Verstärkung!

Es ist wieder so weit: Wir möchten Unser Team vergrößern und suchen genau Sie! Möchten Sie Ihren Dienstplan, sowie Ihre Freizeit selbst gestalten und bestimmen? Möchten Sie verschiedene Einrichtungen kennen lernen? Möchten Sie dabei gut verdienen können? Melden Sie sich bei Uns für ein unverbindliches Gespräch!

Bei uns sind Sie richtig mit:
* 3-jähriger Ausbildung zum exam. Altenpfleger (m/w)
* 3-jähriger Ausbildung zum exam. Gesundheits-/ Krankenpfleger (m/w)
* 2-jähriger Ausbildung zur Gesundheits- und Pflegeassistenz (m/w)
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* Bis zu 30 Tage Jahresurlaub, verlässlich und planbar
* Kostenfreie Arbeitskleidung
* HVV-Ticket, Kilometergeld, Fahrtkostenerstattung
* Flexible Arbeitszeitmodelle nach persönlichem Bedarf
* Förderung der fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung

Bewerben Sie sich schnell und unkompliziert:
* über das Formular
* per Facebook: www.facebook.com/vemundo
* per E-Mail: bewerbung@vemundo.de
* oder schriftlich an: vemundo GmbH ∙ Gotenstraße 15 ∙ 20097 Hamburg

Sie brauchen mehr Informationen? Rufen Sie uns gerne an und vereinbaren einen Termin mit uns! Tel.: 040-20931007-0

 

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Hospiz für Obdachlose

In Graz, Österreich, gibt es europaweit das erste Hospiz für Obdachlose. Finanziert wird es durch Spenden.

Die Menschen, vor allem Alkohol- und Suchtkranke, haben die Möglichkeit in Würde zu sterben. Sie müssen sich niemandem anpassen und werden alle, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft, akzeptiert.

Anders als wir es in der Pflege kennen, wird hier nicht mit der Biografie des Menschen gearbeitet. Die Vergangenheit spielt keine Rolle, sie würde nur für Vorurteile sorgen.

Wir finden: Es sollte wesentlich mehr solcher Hospize geben!

Im Jahr 2016 lag die Zahl der Obdachlosen in Deutschland bei 860.000. Nach Schätzungen der Caritas und Diakonie stieg in Hamburg die Zahl der Obdachlosen um das Doppelte an. Ende 2017 verzeichnete Hamburg 2000 Obdachlose. Auch sie haben das Recht auf ein würdevolles Sterben.

Mehr über das Hospiz findet Ihr hier.

 

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