Simulationslabore für Fachhochschule

Am 15. Juni 2018 eröffnet die Katholische Stiftungsfachhochschule München (KSH) ihre neuen Simulations- und Skilllabore auf ihrem Campus. Studierende werden, neben ihrer wissenschaftlichen Ausbildung, praxisnah geschult. Davon profitiert nicht nur der Studiengang Pflege, auch weitere Studiengänge wie Pflegemanagement, Pflegepädagogik, Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik sollen die Praxisräume nutzen können.

Die Praxisräume verfügen über „ein häusliches, ein stationäres und ein soziales Setting“. (Ärzteblatt 2018) Als weiteres Setting für die Studierende, wird ein Duschbad zum nächsten Jahr geplant.

Laut Hildegard Schröppel, wissenschaftliche Leiterin der Labore, haben die Simulations- und Skilllabore folgende Vorteile:

  • Planbares Lernen
  • Verringerte Patientengefährung
  • Ausarbeitung von Gefahrensituationen
  • Höhere Versorgungsqualität

Damit solle der „Bezug zwischen Hochschule und Praxis gefördert“ (Hochschulpräsident Hermann Sollfrank 2018) werden. Quelle: aerzteblatt.de

„Jetzt ist die Akademisierung festgeschrieben“ (Gertrud Stöcker, DBfK 2018). Bis zum Jahr 2020 soll das neue Pflegeberufegesetz vollständig in Kraft getreten sein. Quelle: Die Zeit

Für den Pflegeberuf ist das Studium eine Aufwertung des Berufes. Trotzdem steht der praktische Bezug im Vordergrund eines beruflichen Pflegealltags. Mit der Implementierung von Simulations- und Skilllaboren wird Studierenden ein praktischer Hintergrund vermittelt.

Wir von vemundo befürworten die Einführung solcher Simulationslabore. Pflegefachkräfte sollten, ihrer Verantwortung entsprechend, bestmöglichst ausgebildet werden. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir mit Menschen, und nicht mit Büchern, arbeiten.

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